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August 2026
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Wissenschaftliches Kolloquium
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Am 17. September starten wir mit einem wissenschaftlichen Kolloquium in das neue Veranstaltungshalbjahr. Der Historiker Dr. Stephan Kieninger (Universität Mannheim) und der ehemalige US-Botschafter Professor James D. Bindenagel sprechen in Berlin mit Wissenschaftlern und Journalisten über das 2025 erschienene Buch von Kieninger „Securing Peace in Europe: Strobe Talbott, NATO and Russia after the Cold War.“ Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, schreiben Sie uns eine E-Mail an veranstaltungen@bundesstiftung-helmut-kohl.de

Weitere Veranstaltungen im Herbst
2. - 4. Oktober 2026 Bremen
Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit
Wir sind gemeinsam mit den anderen Politikergedenkstiftungen des Bundes und vielen Angeboten dabei.

9. Oktober 2026 Luxemburg
„Do we need (new) heroes in Europe today?“
Podiumsdiskussion mit EU-Kommissionspräsident a.D. Jean-Claude Juncker (Kuratoriumsmitglied unserer Stiftung) auf dem Histofest Luxemburg.

15. Oktober 2026 Berlin
„Die NATO-Osterweiterung – Putins Mythos vom gebrochenen westlichen Versprechen“
Vortrag von Dr. Ignaz Lozo (Autor der 2024 erschienenen Biografie „Gorbatschow. Der Weltveränderer“).

7. - 14. November 2026 Berlin
Im Rahmen der Berlin Freedom Week 2026 planen wir zwei große Publikumsveranstaltungen.

12. November 2026 Berlin
Wissenschaftliches Kolloquium zur Publikation von Dr. Ronald Granieri
„Adenauer’s Heirs: The CSU/CDU from Détente to Reunification”.

Aktuelle Informationen zu unseren Veranstaltungen und den Anmeldemöglichkeiten stehen auf unserer Website.

Helmut Kohl und Gerolzhofen
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Bild: Stefanie Döpfner

Kaum bekannt: Hans Kohl, der Vater Helmut Kohls arbeitete von 1921 – 1929 als Finanzbeamter in der fränkischen Stadt Gerolzhofen. Hildegard und Walter, die älteren Geschwister Helmuts, wurden dort geboren. Erst 1929 zog die Familie nach Ludwigshafen um, wo Helmut Kohl 1930 auf die Welt kam. Er verbrachte als Jugendlicher immer wieder Ferientage bei Bekannten der Familie in Gerolzhofen.

Seit dem 17. Juli  gibt es in der Stadt auch deshalb einen „Helmut-Kohl-Europaplatz“. Der Initiator der Neubenennung, Stadtratsmitglied Thomas Vizl (Fraktion geo-net) stellte in seiner Rede zur Einweihung die Vision Helmut Kohls von der politischen Einigung Europas in den Mittelpunkt. „Europa ist ein Garant für Frieden und Werte in dieser Welt“, betonte Vizl. Wir gratulieren zu der gelungenen Initiative!

Neue Zeitzeugeninterviews
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Bild: KI-generiert

Zwei aktuelle Zeitzeugeninterviews auf unserer Website eröffnen neue Perspektiven auf Helmut Kohl:

Nele Hertling, die ehemalige Intendantin des Berliner Hebbel Theaters und frühere Vizepräsidentin der Akademie der Künste, berichtet, wie die Kulturschaffenden im wiedervereinigten Berlin der 1990er-Jahre mit der Politik um finanzielle und kulturpolitische Perspektiven rangen und welche Rolle Helmut Kohl dabei spielte.

Bernd Brückner, langjähriger direkter Personenschützer Erich Honeckers, erzählt anschaulich von seiner Tätigkeit als (MfS)-Begleitschutz für Helmut Kohl während der privaten Reise des Bundeskanzlers in die DDR im Jahr 1988.

Alle unsere Zeitzeugeninterviews finden Sie auf unserer Website!

Rezension
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Am 18. Mai dieses Jahres haben wir „Der ‚mächtigste Nachbar im Osten‘. Helmut Kohl, die Sowjetunion und das neue Russland 1982 bis 1998“ (erster Band unserer wissenschaftlichen Schriftenreihe) in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften vorgestellt. Jetzt hat Berthold Schäffner in der Wochenzeitung „Das Parlament“ (25. Juli) unter dem Titel "Der menschliche Faktor" eine Rezension des Buches veröffentlicht: Es „liefert ein facettenreiches und differenziertes Bild und erleichtert es dem Leser, die Gegenwart besser zu verstehen“ (Schäffner). Hier nachzulesen.

Helmut Kohl in den Medien
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Bild: Bundesregierung / Richard Schulze-Vorberg
Focus vom 24. Juli:
„Deutschland hat die Zeitenwende bisher vor allem fiskalisch, industriell und militärisch konzipiert, nicht aber politisch. Das ist ein Fehler, der schnell behoben werden muss. Hier greift nun das, was nach Helmut Kohl kein deutscher Kanzler mehr wirklich verinnerlicht hat: Dass es Deutschlands Größe, Lage und Geschichte zwingend machen, das Land fest einzubinden.“

Frankfurter Rundschau vom 27. Juli (zur Streichung der Bundesmittel für das queere Jugendnetzwerk Lambda):
"Den Verein Lambda gibt es seit 1990. Damals taten sich Lesben und Schwule in Ostberlin zusammen, ihr Netzwerk wurde noch in der DDR anerkannt. Unter Kanzler Helmut Kohl (CDU) habe dann die Zusammenarbeit mit dem Bund begonnen, erzählt Geschäftsführerin Kim Alexandra Trau.“

STERN.de vom 3. August (Liana Fix im Interview zum Thema Rüstungspolitik und Deutschlands Rolle in Europa):
„Schon Konrad Adenauer und Helmut Kohl hatten verstanden: Jeder deutsche Machtzuwachs muss durch eine Abgabe deutscher Souveränität aufgefangen werden. Kohl hat im Gegenzug für den Machtzuwachs durch die Wiedervereinigung die D-Mark aufgegeben und den Euro eingeführt. Einen solchen Deal vermisse ich heute.“

Podcast „Machtwechsel“ (Robin Alexander/Dagmar Rosenfeld) vom 5. August:
„Dahinter steckt die grundsätzliche Idee von Merz, wenn er und Sánchez kooperieren, dann würde man so im Europaparlament Konservative und Sozialdemokraten gegen die Populisten zusammenhalten… Dieses Verständnis von einem Europa, das sich also nicht entlang von „links“ und „rechts“ definiert, ist das Europaverständnis von Helmut Kohl.“

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Impressum
Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Benita Schauer | Friedrichstr. 187
10117 Berlin | Deutschland | 030-220127680 | info@bundesstiftung-helmut-kohl.de | https://www.bundesstiftung-helmut-kohl.de | Geschäftsführerin: Dr. Jacqueline Boysen |

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