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Oktober 2026
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Berlin Freedom Week 
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9. November 1989 © Alamy Stock Foto/Norbert Michalke

Zum zweiten Mal wird vom 7. bis 14. November die Berlin Freedom Week gefeiert, eine stadtweite Initiative unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Wir sind mit zwei  Kooperationsveranstaltungen und einer englischsprachigen Stadtführung dabei:

Montag, 9. November um 18.00 Uhr (James-Simon-Galerie)
Passierschein für die Kunst: 40 Jahre deutsch-deutsches Kulturabkommen 
Diskussionsveranstaltung mit Thomas Flierl, Dr. Petra Winter, Ulrich Leidholdt, Felix Brusberg und Ingeborg Ruthe, moderiert von Christhardt Läpple. Zu diesem Abend laden wir gemeinsam mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz ein. Anmeldung unter diesem Link

Dienstag, 10. November um 18.00 Uhr (Konrad-Adenauer-Forum)
Umkämpfte Freiheit: Europa, Amerika und die Zukunft des transatlantischen Verhältnisses
Podiumsdiskussion mit Dr. Ronald Granieri, Dr. Norbert Röttgen und Dr. Rachel Tausendfreund, moderiert von Dr. Melinda Crane. Zu dieser Veranstaltung laden wir gemeinsam mit der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus ein. Anmeldung unter diesem Link - leider sind nur noch wenige Restplätze vorhanden.

Mittwoch, 11. November 16.00 – 17.30 Uhr
The Road to Freedom: Stadtführung durch Berlins politische Mitte in englischer Sprache
Treffpunkt am Kohl Salon, unserem Besucherraum in der Wilhelmstraße 68 in Berlin-Mitte.
Um Anmeldung wird gebeten unter buchungen@bundesstiftung-helmut-kohl.de

Nachwuchskolloquium: Die deutsche Ukrainepolitik 1990 – 1998 
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Bundeskanzler Kohl in der Ukraine 1996 © Bundesregierung/Engelbert Reineke
Wie an jedem ersten Donnerstag im Monat laden wir am 5. November von 16.00 (s.t.) bis 18.00 Uhr Masterstudierende und Promovierende der Geschichtswissenschaften zu unserem Nachwuchskolloquium ein. Torsten Baar von der Europa-Universität Viadrina stellt seine Dissertation „Die deutsche Ukrainepolitik von 1990 bis 1998“ vor. Anmeldung unter diesem Link.

Rückblick 1: HISTOFEST Luxemburg
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Bild: © Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung
"Do we need new heroes in Europe today?" – brauchen wir neue Heldenfiguren als Vorbilder in Europa?
Darum ging es in unserer Podiumsdiskussion im Rahmen des diesjährigen HISTOFEST Luxemburg.
Auf dem Podium: Dr. Constanze Itzel (Direktorin des House of European History, Brüssel), Charles Goerens (Mitglied des Europäischen Parlaments) und Jean-Claude Juncker (ehemaliger Premierminister Luxemburgs und früherer Präsident der Europäischen Kommission).

Deren Antworten auf unsere Titelfrage fielen unterschiedlich aus. Juncker: „Wenn es Helden in Europa gibt, dann sind das die Frauen und Männer der Kriegsgeneration.“ Itzel: „In Europa werden wir uns nicht einigen können, wer ein ‚europäischer Held‘ ist, denn das werden immer viele Menschen sein.“ Goerens: „Für mich ist Jean-Claude Juncker ein Held...“

Mehr zur Veranstaltung lesen Sie auf unserer Website.

Rückblick 2: Wissenschaftliches Kolloquium
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Jacqueline Boysen, Stephan Kieninger, James D. Bindenagel, Michael Borchard
Bild: © Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung

„Securing Peace in Europe: Strobe Talbott, NATO and Russia after the Cold War“. Diese Publikation von Dr. Stephan Kieninger bildete den Ausgangspunkt unseres 7. Wissenschaftlichen Kolloquiums im September. Die Forschungsergebnisse Kieningers wurden ergänzt durch die Analysen von Professor James D. Bindenagel, der als Diplomat Leitungsfunktionen sowohl in Bonn als auch in Ost- und Westberlin innehatte. Wer nicht dabei war, kann unseren Bericht zur Veranstaltung hier nachlesen.

Rückblick 3: Strategietagung auf dem Trifels
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Bild: © Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung

Eine Strategietagung unserer Stiftung bot im September Gelegenheit, mit Insidern und externen Gästen über unsere Arbeit und öffentliche Wahrnehmung zu sprechen. Welchen Arbeitsfeldern wollen und sollten wir uns in den nächsten Jahren noch stärker widmen? Wie können wir Helmut Kohl und seine politische Leistung unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen und Medien nahebringen?

Dies und noch viel mehr kam zur Sprache während unserer zweitägigen Tagung auf dem Trifels, die auf Initiative von Professor Karl-Rudolf Korte, dem Vorsitzenden unseres wissenschaftlichen Beirats, stattfand. Fern des Berliner Alltags über den Tellerrand der täglichen Arbeit hinauszudenken, war für uns alle ein Gewinn!

Und wieder gibt es neue Zeitzeugeninterviews!
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Bild: KI-generiert

Drei neue Zeitzeugeninterviews stehen jetzt auf unserer Website; drei ganz unterschiedliche Einblicke in die Arbeit von und mit Helmut Kohl:

Dr. Stephan Eisel 
(Redenschreiber und stellvertretender Leiter des Kanzlerbüros bei Helmut Kohl 1983 – 1992)

Paul Krüger

(Mitglied der letzten DDR-Volkskammer, Bundesminister für Forschung und Technologie 1993 – 1994 )

Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig

(Bundesjustizminister 1996 – 1998)

Helmut Kohl und François Mitterrand: Jetzt verbunden in Saarlouis
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Bild: © Bundesregierung/Jesco Denzel

In Saarlouis wurde bereits 2022 eine Straße nach Helmut Kohl benannt; sie mündet seit dem
28. September dieses Jahres in die neu getaufte Rue François Mitterrand. Die beiden Namensgeber verband eine enge politische Freundschaft; 1984 war fast nebenan, in Saarbrücken, ein deutsch-französisches Abkommen über den schrittweisen Abbau der Grenzkontrollen unterzeichnet worden.

In einem Festakt mit Bundeskanzler Friedrich Merz wurden die Straßenschilder feierlich enthüllt. Beide Straßen treffen, auch dies symbolträchtig, in der Mitte der Brücke aufeinander, die nach dem früheren Bundespräsidenten Gustav Heinemann benannt ist.

Helmut Kohl und der DDR-Fußball
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Bild: © ZDF

Bundeskanzler Helmut Kohl stoppte kurz nach dem Mauerfall den schnellen Ausverkauf der DDR-Fußballstars durch ein – spätes – Machtwort und verhinderte so unter anderem, dass Spieler wie Matthias Sammer und Ulf Kirsten sofort nach Westdeutschland (zu Bayer Leverkusen und dessen Manager Reiner Calmund) wechselten.

Darum dreht sich die Dokumentationsreihe „Go West! – Die letzte Elf der DDR“, die im September in der ZDF-Mediathek veröffentlicht wurde. Hier geht es zur Helmut-Kohl-relevanten zweiten Folge der dreiteiligen Serie.

Ein letztes "automobiles" Interview mit Eckhard Seeber
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  Bild: © Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung

Am 28. September starb Eckhard Seeber, der langjährige Fahrer und Vertraute Helmut Kohls. Im April 2024 hat der Fotograf und Autor Karsten Arndt ein ausführliches Interview mit „Ecki“ Seeber geführt. Darin geht es zwar vor allem um die Dienstwagen des Bundeskanzlers, aber natürlich immer wieder auch um dessen Person und die gemeinsamen Fahrten im Dienst-Mercedes.

Das ganze, erst vor kurzem veröffentlichte Interview ist auf YouTube zu sehen; von demselben Autor gibt es eine Podcast-Folge mit Eckhard Seeber von 2021, die hier nachzuhören ist.

Helmut Kohl in den Medien
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Bild: Bundesregierung / Richard Schulze-Vorberg

Philipp Amthor im Interview mit der Schwäbischen Zeitung vom 14. September:
„Die alte Rechts-Links-Schablone greift für die Unterschiede zwischen CDU und AfD überhaupt nicht. Die entscheidende Dimension ist die Unterscheidung zwischen Disruption und Chaos auf der einen Seite und Stabilität und demokratischen Institutionen auf der anderen Seite. Helmut Kohl würde sich im Grabe umdrehen und Konrad Adenauer, dessen Porträt hier in meinem Büro hinter dem Schreibtisch hängt, erst recht.“

General-Anzeiger vom 3. Oktober (Angela Merkel pflanzt den ersten Kanzlerinnenbaum):
„Die Altkanzlerin erinnerte sich daran, wie sie 'mit bangem Herzen zu Helmut Kohl ins Büro geschlichen' sei, um als Ministerin ein Anliegen vorzubringen, dessen Erfolg ungewiss war.“

Süddeutsche Zeitung vom 5. Oktober:
"Was einen klugen Menschen eigentlich in unseren grauenhaften Zeiten vom Weinen abhalten soll, fragt…kaum jemand. Helmut Kohl, um das einmal trotzig anzuführen, hat auch geweint. Und zwar sehr öffentlich am 3. Oktober 1998, nachdem Gerhard Schröder, der ihn kurz zuvor aus dem Amt gefegt hatte, die Verdienste des Kanzlers der Einheit um eben jene Einheit gewürdigt hatte."

Boris Rhein im Interview mit dem Stern vom 6. Oktober:
„Mehr Helmut Kohl wagen ist immer gut! Mir ist wichtig, dass wir unsere nationalen Symbole nicht einer in Teilen rechtsextremistischen, im Kern unpatriotischen Partei überlassen. Die AfD will das Europa zerstören, das Helmut Kohls Politik für uns ermöglicht hat."

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Impressum
Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Benita Schauer | Friedrichstr. 187
10117 Berlin | Deutschland | 030-220127680 | info@bundesstiftung-helmut-kohl.de | https://www.bundesstiftung-helmut-kohl.de | Geschäftsführerin: Dr. Jacqueline Boysen |

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