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September 2026
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Save the Date: Bürgerfest zur Deutschen Einheit
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Grafik: Senatskanzlei Bremen

Bremen ist unter dem Motto „Viele Stärken - ein Land“ in diesem Jahr Gastgeber des Bürgerfestes zur Deutschen Einheit. Wir betreuen dort mit allen Politikergedenkstiftungen des Bundes einen gemeinsamen Stand. Die sechs anderen – hätten Sie's gewusst? – sind die Otto-von-Bismarck-Stiftung, die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, die Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus, die Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus, die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung und die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung.

Vom 2. bis 4. Oktober vermitteln wir in unterhaltsamen Aktivitäten und im persönlichen Gespräch, wie die Biografien politischer Persönlichkeiten, ihre Entscheidungen und die Entwicklung der Demokratie in unserem Land zusammenhängen, und warum die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ein Schlüssel für das Verstehen der Gegenwart und das Gestalten der Zukunft ist. Besuchen Sie uns auf der "Einheitsmeile" Am Wall zwischen Herdentor und Bischofsnadel!

Podiumsdiskussion mit Jean-Claude Juncker
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Grafik: Universität Luxemburg

Seit 2025 gibt es in Luxemburg das „Histofest“, ein von der Universität ins Leben gerufenes Festival rund um Themen der Zeitgeschichte. Ziel des dreitägigen Events ist es, historische Themen über niedrigschwellige Formate und neue Fragestellungen einem Publikum jenseits des universitären Kontextes nahezubringen. Das diesjährige Festival steht unter dem Motto „The (un)making of heroes“ – und wir sind dabei.

Am 9. Oktober um 11.00 Uhr Uhr gehen wir bei einer Podiumsdiskussion mit Jean-Claude Juncker
 –  ehemaliger Präsident der EU-Kommission und Mitglied unseres Kuratoriums – der Frage nach, welche Heldengeschichten in Europa lebendig sind, und ob wir womöglich neue europäische Heldinnen und Helden brauchen: „Do we need (new) heroes in Europe today?“

Dies ist eine gemeinsame Veranstaltung mit der Universität Luxemburg und dem Europäischem Parlament. Anmeldungen über die Website des Histofests.

Drei Fragen an...unsere Stipendiatin Maria Borysenko
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Bild: Maria Borysenko

Gemeinsam mit der Hertie School haben wir vor kurzem ein Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stipendium ins Leben gerufen. Unsere erste Stipendiatin ist die in Dresden aufgewachsene Maria Borysenko, die an der Hertie School einen Master in "International Affairs" mit einem Schwerpunkt "International Security" erwirbt. Wir haben sie gefragt:

Was versprechen Sie sich von diesem Stipendium?
Ich möchte durch mein Studium besser verstehen, wie politische Entscheidungen entstehen, welche gesellschaftlichen Folgen sie haben, und vor allem, wie Politik so gestaltet werden kann, dass sie nicht nur auf Krisen reagiert, sondern langfristig Sicherheit und gesellschaftliche Stabilität schafft.

Warum wollten Sie gerade an die Hertie School?
Die Hertie School, mit der ich schon früher zusammengearbeitet habe, öffnet Türen, sie steht für Expertise, und ich schätze die einzigartige Internationalität dort. Meine Kommilitonen und Kommilitoninnen sind aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt, und es gibt in den Seminaren eine Mischung von Perspektiven, die klarmacht, dass Dinge nicht nur entsprechend einer einzigen, „westlichen“ Sichtweise funktionieren.

Wo engagieren Sie sich neben dem Studium?
Ich arbeite unter anderem für die „Deutsch-Ukrainische Gesellschaft – Für unsere und eure Freiheit e. V. (DUG)“ als Community Managerin. Ich möchte dort im übertragenen Sinne die „Übersetzungsarbeit“ zwischen Deutschen und Ukrainern erleichtern und das gegenseitige Verständnis und die gegenseitige Unterstützung in beiden Ländern fördern.

Neues Zeitzeugeninterview
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Bild: Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung

Wieder gibt es ein neues Zeitzeugeninterview: Die ehemalige Bundesfamilienministerin Hannelore Rönsch erzählt darin unter anderem, wie sie zur Politik kam („Man suchte in Wiesbaden Frauen, und natürlich auch evangelisch“), wie sie Helmut Kohl kennenlernte und warum sie sich nie als Quotenfrau empfand. Hier können Sie das ganze Interview anschauen, das wie immer auf unserer Website zu finden ist.

Noch einmal: Der "mächtigste Nachbar im Osten"
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Wer nicht (nur) lesen will, kann jetzt auch hören: In „Andruck – Das Magazin für Politische Literatur“ (Deutschlandfunk) hat Peter Carstens (FAZ) am 17. August den ersten Band unserer wissenschaftlichen Buchreihe rezensiert. 

Sein Fazit: „Die Bilanz jener Jahre ist für Europa und Russland gleichermaßen schlecht. Aber für Deutschland hat Kohl wohl das Beste 'rausgeholt. Das beschreibt der Band…in interessanten Beiträgen voller Anekdoten und archivalischem Spürsinn.“ Hier geht es zur Buchbesprechung!

Helmut Kohl in den Medien
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Bild: Bundesregierung / Richard Schulze-Vorberg

Spiegel Online vom 15. August
„Kohl war Rheinland-Pfälzer. Die Vorstellung, dass der Rhein wegen der Klimaveränderungen vor seiner Nase, in der Kleinstadt Kaub, noch zwölf Zentimeter Pegelstand hat, seine Chemiefabrik der BASF in Ludwigshafen per Schiff nicht mehr richtig beliefert werden kann, wäre ihm … unerträglich gewesen.“

sueddeutsche.de vom 30. August (zum ARD-Sommerinterview)
„… darin liegt … das Versprechen des Sommerinterviews: Politikerinnen und Politiker einmal nicht im Studio zu treffen, sondern draußen und nicht in ihren Arbeitsklamotten. Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl war ein Meister darin, seine private Seite in ein günstiges Licht zu rücken, indem er Reporter an seinen Urlaubsort am Wolfgangsee einlud. Solch ein Format bietet also die schönsten Chancen. Was am Sonntag im Ersten zu sehen war, hatte mit alledem allerdings nichts zu tun. Da saßen zwei Männer im Studio und grübelten über Probleme.“

Pioneer Morning Briefing vom 2. September
„Die Tatsache, dass dieser Regierungschef ein kommunikativer Underperformer ist, wäre hier kaum der Rede wert. Viele erinnern sich noch mit Frösteln an Helmut Kohl, der Saumagen als sein Leibgericht bezeichnete, Deutschland als Freizeitpark titulierte und ausgerechnet den Sowjetreformer Michail Gorbatschow mit NS-Propagandachef Joseph Goebbels verglich. Die tiefe Enttäuschung der Merz-Anhänger rührt aus dem Verrat an zentralen Werten der CDU.“

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Impressum
Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Benita Schauer | Friedrichstr. 187
10117 Berlin | Deutschland | 030-220127680 | info@bundesstiftung-helmut-kohl.de | https://www.bundesstiftung-helmut-kohl.de | Geschäftsführerin: Dr. Jacqueline Boysen |

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