Im Banne von Bildern – Kunstschaffende aus dem Bodenseeraum begegnen sich im Appenzellerland
Appenzell und Herisau, 22.09.2025 – Kulturschaffende verschiedener Sparten kommen auf der Schwägalp zur 18. Künstler:innenbegegnung der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK) zusammen. Der biennal stattfindende Anlass steht in diesem Jahr unter dem Motto «Im Banne von Bildern – Mythen und Sagen als Motor» und wird von Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden gemeinsam ausgerichtet.
Das IBK-Format der Künstler:innenbegegnung steht für den Dialog über Grenzen hinweg. Ausgewählte Kulturschaffende aus der Bodenseeregion tauschen sich in Workshops aus und inspirieren sich gegenseitig. Der Anlass wird biennal ausgerichtet, in wechselnder Verantwortung der Kulturämter der Länder und Kantone der IBK.
In diesem Jahr verantworten die beiden Appenzeller Kantone gemeinsam den internationalen Anlass. Unter dem Titel «Im Banne von Bildern – Sagen und Mythen als Motor» recherchieren und diskutieren 18 Kulturschaffende zur Bedeutung von Mythen und Märchen, Legenden und Sagen. Im Zentrum der Begegnungen stehen die gemeinsamen Reflektionen über die Bilder im Kopf, Bilder von Herkunft, Geschichten, Erwartungen und darüber, wie diese Sagen und Mythen Motor sein können für Bewegung, für die Dekonstruktion von Geschichten und die Bildung neuer Mythen.
Drei Phasen der Begegnung und der Weiterentwicklung
Die 18. IBK-Künstler:innenbegegnung gliedert sich in drei Phasen. In den nicht öffentlichen «Schall- und Klangtagen» vom 24. bis 26. September 2025 nähern sich die Kulturschaffenden zunächst in unterschiedlich zusammengesetzten Teams an die für sie relevante Fragen an. Besichtigungen des Museums Heiden und des Jagdpavillons Lutzenberg, eine abendliche Wanderung von der Schwägalp zum Chamm, der Besuch des Roothuus Gonten, dem Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, sowie ein Ausflug auf den Säntisgipfel bilden dabei vielfältige Inspirationsquellen. Nach diesen initialen Werktagen folgt eine Phase der individuellen Weiterentwicklung der gemachten Erfahrungen und Erlebnisse in den verschiedenen Teams.
Einblick in die künstlerischen Prozesse für die Öffentlichkeit
Ihren Abschluss findet die IBK-Künstler:innenbegegnung am Sonntag, 23. November 2025. Die Künstlerinnen und Künstler geben in der Kunsthalle Appenzell Einblicke in ihre Erfahrungen, in künstlerische Prozesse und Versuchsanordnungen. Dieser Anlass ist öffentlich.
Folgende Kunstschaffende nehmen an der Künstler:innenbegegnung 2025 teil: Barbara Zoé Kiolbassa (AR), marce norbert hörler (AI), Iris Keller (BW), Michaela Tröscher (BW), Jutta Pilgram (B), Karin Fellner (B), Eliane Schädler (FL), Giuliano Scherini (FL), Haselbeck Schlegel/Duo Compagnie zeitSprung (SH), Tobias Bärtsch (SG), Marlies Pekarek (SG), Phaidon Berdelis (TG), Rhona Mühlenbach (TG), Jürgen-Thomas Ernst (V), Ronja Svaneborg (V), Michael Flury (ZH), Zarina Tadjibaeva (ZH)
Weitere Informationen unter www.ibk-kuenstlerbegegnung.org
Am 25. September besteht für ausgewählte interessierte Medienschaffende zwischen 15:00 und 17:00 Uhr die Möglichkeit, Einblicke in die Schall- und Klangtage auf der Schwägalp zu nehmen. Interessierte können sich melden bei: Maria Nänny, +41 71 353 64 63, maria.naenny@ar.ch
Weitere Auskunft erteilen:
Rebekka Dörig, Leiterin Kulturamt Appenzell I.Rh., +41 71 788 93 77
Ursula Steinhauser, Leiterin Amt für Kultur Appenzell Ausserrhoden, +41 71 353 67 48
Internationale
Bodensee-Konferenz
Die
Internationale Bodensee-Konferenz (IBK) ist die gemeinsame
Plattform der Regierungen der Länder und Kantone
Baden-Württemberg, Schaffhausen, Zürich, Thurgau, St.Gallen,
Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Fürstentum
Liechtenstein, Vorarlberg und Bayern. Ziel der IBK ist es, die
Bodenseeregion als attraktiven Lebens-, Natur-, Kultur- und
Wirtschaftsraum zu erhalten und zu fördern und die regionale
Zusammengehörigkeit zu stärken. Sie bildet den Kern eines breit
gefächerten Netzwerkes der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit
in der Bodenseeregion. Weitere Informationen unter www.bodenseekonferenz.org.