Blühende Landschaften 2.0
Am 27. April um 18.30 Uhr laden wir Sie gemeinsam mit der Stiftung Internationaler Karlspreis zu Aachen dazu ein, im Krönungssaal des Aachener Rathauses die Zukunftsperspektiven Europas mit ausgewiesenen Experten zu diskutieren: Prof. Dr. Isabel Schnabel (Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank) Dr. Reiner Haseloff MdL (Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt a.D.) Prof. Dr. Daniela Schwarzer (Vorstand der Bertelsmann Stiftung) Sophie Pornschlegel (Senior-Beraterin am European Policy Centre Brüssel) Moderiert wird der Abend von Dr. Moritz Küpper (Deutschlandfunk). Mehr Informationen und Anmeldung hier.
Buchpremiere
Seit seinem ersten Besuch in Moskau 1975 baute Helmut Kohl Brücken zum Kreml; ein besonders persönliches Verhältnis verband ihn mit Michail Gorbatschow und Boris Jelzin. Die Beziehung des Bundeskanzlers zur Sowjetunion und zu Russland spielte eine entscheidende Rolle bei der Beendigung des Kalten Krieges und in der Phase der Neugestaltung Europas in den 1990er Jahren.
Der erste Band der wissenschaftlichen Schriftenreihe unserer Stiftung widmet sich dem von Helmut Kohl selbst mehrfach so bezeichneten „mächtigsten Nachbarn im Osten“. Das Buch setzt sich insbesondere mit der bisher wenig erforschten Russlandpolitik des Bundeskanzlers nach 1990 auseinander und berücksichtigt dabei neu zugängliches Archivmaterial.
Wir laden herzlich ein zur Buchpremiere, die am 18. Mai um 18.00 Uhr in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften stattfindet. Anmeldung unter diesem Link.
Das Buch selbst erscheint am 15. April im Ch. Links Verlag und kann hier bestellt werden; Sie können es auch im Rahmen der Veranstaltung erwerben.
Lange Nacht der Wissenschaften
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Am 6. Juni sind wir wieder dabei bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin! Zwischen 17 und 24 Uhr erwarten Sie zahlreiche spannende Programmpunkte: unter anderem ein Science Slam zu Fragen rund um die Kanzlerschaft Helmut Kohls, erste Einblicke in unsere geplante große Ausstellung Unter den Linden 50, und eine Veranstaltung mit dem Journalisten und Autor Joachim Henschel zum musikalischen Ost-West-Austausch während des Kalten Krieges. Tickets für gesamte die Lange Nacht der Wissenschaften sind jetzt hier erhältlich.
Helmut-Kohl-Allee in Berlin
Am späten Vormittag des 9. Mai wird das Straßenschild der Helmut-Kohl-Allee in Berlin (vormals Hofjägerallee) durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, feierlich enthüllt. Wir hoffen auf schönes Wetter und interessiertes Publikum!
neues Zeitzeugeninterview
Eberhard Diepgen im Interview. Bild: Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung
„Wo es um städtebauliche Fragen in Berlin ging, hat er immer die weniger konservative Entscheidung getroffen." Wieder gibt es ein neues Zeitzeugeninterview auf unserer Website: Wir haben mit Eberhard Diepgen gesprochen, der als Regierender Bürgermeister des wiedervereinigten Berlin von 1991 bis 2001 Helmut Kohl und dessen Gestaltungswillen rund um die Hauptstadt aus der Nähe erlebt hat. Für spannende Einblicke und manche Anekdote geht es hier weiter. Es lohnt sich, immer wieder auf unsere Website zu schauen - neue Interviews kommen regelmäßig dazu!
Rückblick: Tag der Demokratiegeschichte
Bild: Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung / Philipp von Recklinghausen
Rund um den Kohl Salon, unseren Besucherraum in der Wilhelmstraße 68, war viel los am Tag der Demokratiegeschichte, der am 18. März erstmals bundesweit gefeiert wurde. Es gab Vorträge, Führungen, eine Fotoausstellung und spannende Gespräche, unter anderem mit Besuchergruppen von Abgeordneten und mit jungen Praktikanten des Deutschen Bundestags - hier bei der vorsichtigen Annäherung an den Bundeskanzler. Übrigens: Der Kohl Salon ist jeden Dienstag bis Samstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet – kommen Sie gerne vorbei!
Unter den Linden 50
Bild: Bundeskanzler-Helmut-Kohl-Stiftung / Philipp von Recklinghausen
Es tut sich etwas Unter den Linden 50. Seit einigen Wochen ziert ein überlebensgroßes Bild von Helmut Kohl „am Bau“ das Fenster des Otto-Wels-Hauses. Hier wird unsere Dauerausstellung errichtet, die an das politische Wirken und die Lebensleistung Helmut Kohls als des „Kanzlers der Einheit“ und maßgeblichen Akteurs der europäischen Einigung erinnern wird. Die Ausstellung soll am Beispiel von Kohls sechzehnjähriger Regierungszeit auch Wesen und Wert der liberalen parlamentarischen Demokratie und die Entwicklung des modernen Medienzeitalters in den 1980er und 1990er Jahren thematisieren. Wir freuen uns, wenn Sie den Aufbau der Sammlung für diese Dauerausstellung mit Ihren persönlichen Erinnerungen an Helmut Kohl unterstützen. Wir sammeln Berichte, Erinnerungsstücke und Dokumente. Sollten Sie „Fundstücke“ für uns haben, melden Sie sich gerne bei unserer Ausstellungskuratorin Dr. Simone Erpel: simone.erpel@bundesstiftung-helmut-kohl.de
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Helmut Kohl in den Medien
 Bild: Bundesregierung / Richard Schulze-Vorberg
„Die Presse“ vom 29. März 2026: „Helmut Kohl sagte 1989 anlässlich der sich abzeichnenden Wende in Osteuropa im Deutschen Bundestag: 'Unser Ziel ist eine europäische Friedensordnung, die nicht von einzelnen Mächten diktiert, sondern von den Völkern Europas in freier Selbstbestimmung eigenhändig gestaltet wird.' Das Europa der Vaterländer, das politische Gruppen wie die Fraktion der „Patrioten“ im Europäischen Parlament bewirbt, will etwas gänzlich anderes: Es will zu einer politischen Ordnung zurückkehren, die in Europa mit seinen klein strukturierten nationalen Territorien über Jahrhunderte hinweg zu immer neuen kriegerischen Auseinandersetzungen geführt hat.“Die Zeit vom 8. April 2026 (zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl): „Tschernobyl wirft über Jahre einen Schatten auf Kohls Verhältnis zu Gorbatschow – eine Tatsache, die 40 Jahre danach von den Bildern der beiden Staatschefs aus der Wendezeit überstrahlt wird, allem voran durch das herzliche Treffen der beiden im Kaukasus 1990, auf rustikalen Holzsesseln im Freien: zwei Staatschefs in Strickjacken unter lauter Anzugträgern. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg.“
Die Weltwoche vom 9. April 2026 (anlässlich der Wahlen in Ungarn): „Orbán war ein früher, damals noch athletisch-agiler Fahnenträger des ungarischen Liberalismus, Barrikadenkämpfer gegen die sowjetischen Besatzer und schliesslich eine Art Ziehsohn des deutschen Einheitskanzlers Helmut Kohl. Enttäuscht von seinen liberalen Weggefährten, denen er vorwarf, sich aus Gründen des Machtgewinns den Linken und Ex-Kommunisten an den Hals zu werfen, schwenkte Orbán auf konservativere Umlaufbahnen um."
Helmut Kohl und die Entscheidung für das Kupferkabel
Der „Kanzlercast“, ein Podcast des Bayerischen Rundfunks, berichtet in seinen bisher erschienenen zehn Folgen über die prägenden Ereignisse der Regierungszeit deutscher Bundeskanzler – von Konrad Adenauer bis Olaf Scholz. Nun widmet sich eine neue Episode der von Helmut Kohl zu Beginn seiner Kanzlerschaft getroffenen Entscheidung, in der Bundesrepublik auf den Ausbau des Breitbandnetzes und nicht des von Helmut Schmidt favorisierten Glasfasernetzes zu setzen. Hier zu hören.
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030-220127680 | info@bundesstiftung-helmut-kohl.de | https://www.bundesstiftung-helmut-kohl.de |
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